Pflanze des Monats

April 2021

Fritillaria meleagris (Schachbrettblume)

Die Schachbrettblume verdankt ihren Namen dem gleichmäßigen Würfelmuster auf ihren Blüten. Sie liebt Wiesen, Auen oder feuchte, lichte Wälder. In der freien Natur leider vom Aussterben bedroht, gedeiht sie glücklicherweise auch in Gärten hervorragend. 

Mai 2021

Allium
(Zierlauch)

Der Zierlauch gehört zur Gattung der Läuche.  Botanisch sind einige hundert Laucharten bekannt.  Besonders viele Arten finden sich im Mittelmeerraum, im Orient bis nach Mittelasien. Die Lauchsorten mit besonders schönen und großen Blütenständen werden den Zierläuchen zugerechnet.

Juni 2021

Lysimachia
(Gilbweiderich)

Der Gilbweiderich ist bei uns recht weit verbreitet. Er gehört zur Familie der Primelgewächse und kommt hautsächlich auf der Nordhalbkugel vor. Er lässt sich durch Abstechen leicht vermehren, breitet sich aber auch von selbst gerne und schnell aus.

Juli 2021

Oenothera
(Nachtkerzen)

Nachtkerzen sind seit dem 17. Jahrhundert in Mitteleuropa vertreten. Ursprünglich kommen sie aus der Neuen Welt und sind dort mit deutlich mehr als 200 Arten sowohl in den gemäßigten als auch den tropischen Zonen verbreitet. Die Blüten öffnen sich erst kurz nach Sonnenuntergang, dann aber mit einer für unsere "heimischen" Pflanzen atemberaubenden Geschwindigkeit.

Pflanze des Monats

August 2021

Serratula tinctoria
(Färberscharte)

Das Verbreitungsgebiet der Färberscharte reicht von Spanien bis Sibirien. Ihren Namen erhielt sie von Linné aufgrund ihres wie eine Säge geformten Blattrands sowie ihrer färbenden Eigenschaft insbesondere der Blätter. Damit erzeugte man früher das sogenannte "Schüttgelb". 

September 2021

Solidago virgaurea 

(Echte Goldrute)  

Die Echte Goldrute wird sowohl im medizinischen Bereich als auch zur Färbung von Stoffen eingesetzt.  Als Heilpflanze findet sie bei der Bekämpfung von Blasen- und Nierenkrankheiten Anwendung. Darüber hinaus wirkt sie entzündungshemmend und schmerzstillend. Wolle und Baumwolle lassen sich mit ihr goldgelb färben.


Oktober 2021

Cydonia oblonga
(Quitte)

Die Quitte - ursprünglich aus dem östlichen Kaukasus/ dem Transkaukasus - wird seit dem 9. Jh.  auch in Mitteleuropa angebaut. 

Als wärmeliebende Pflanze kommt ihr in unseren Regionen der Klimawandel entgegen. Und auch wenn ihre Verarbeitung von manchen als "schwierig" angesehen wird, bietet sie doch zahlreiche kulinarische Möglichkeiten.

November 2021

Euonymus europaeus
(Gewöhnlicher Spindelstrauch)
Bekannter ist diese Pflanze unter dem Namen Pfaffen-hütchen.  Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Mitteleuropa und dessen angrenzende Gebiete bis nach Kleinasien und in den Kaukasus. Und auch wenn Hildegard von Bingen sie erwähnt,  ist und bleibt sie doch giftig. 

 

Dezember 2021

Ilex aquifolium
(Europäische Stechpalme)
Weltweit gibt es 400 bis 600 Arten der Gattung Ilex. In Mitteleuropa leider nur eine: Ilex aquifolium. Trotzdem - oder vielleicht auch gerade deshalb - ist die Pflanze mit ihren zur Weihnachtszeit strahlend roten Früchten ein beliebter Zierstrauch, aber auch in freier Natur immer wieder anzutreffen.

Pflanze des Monats

Januar 2022

Moos


Gärtner empfinden Moose häufig als Plage, ob im Rasen oder auf Gehwegen. Dabei sind sie alles andere als das. Sie haben sich vor rd. 400 bis 450 Mio. Jahren aus Grünalgen ent-wickelt. Heute gibt es rd. 16.000 bekannte Arten. Und was sie alles können, verschlägt einem die Sprache - und ist viel zu umfassend, als dass man es hier in Gänze aufzählen könnte. Mehr dazu findet sich in dem Buch 

"Gathering Moss" 

von Robin Wall Kimmerer (s. Link). Es lohnt sich! 

Februar 2022

Cyclamen coum
(Vorfrühlings-Alpenveilchen)
Das Vorfrühlings-Alpenveilchen ist eine beliebte Pflanze, um den Jahresbeginn im Garten farblich aufzu-heitern. Die Blüte übersteht selbst Temperaturen bis -20 Grad Celsius und verwildert gern, soweit ein Standort im Sommer nicht völlig austrocknet. Mit bis zu 10 cm ist ihre Höhe "überschaubr", aber das macht sie wett durch ihre leuchtende Farbe!




März 2022

Corylus avellana
(Hasel)

Wer kennt ihn nicht: den Haselstrauch. Seine Blütenstände läuten das Ende des Winters ein und sind damit ein wichtiger "Überlebensgarant" für Wildbienen. Ein einziges Kätzchen enthält etwa 2 Millionen Pollen. Dies erklärt die Staubwolken, die sich bei Berührung oder einem Windstoß auf den Weg machen, um die weiblichen, eher unauffälligen Blütenstände zu befruchten. Und uns damit im Herbst die Grundlage für Haselnussplätzchen liefern.

April 2022

Pyrus communis "Conference"
(Birne)
Bei der Conference handelt es sich um eine Hauptsorte der Birne. 1895 von wurde sie von einem englischen Züchter anläßlich einer Konferenz  der Royal Horticultural Society  eingeführt - daher resultiert auch der Name ('Konferenzbirne'). Die Sorte ist für den Hausgarten gut geeignet und zählt zu den fruchtbarsten Birnen überhaupt.

Mai 2022

Lunaria annua
(Einjähriges Silberblatt)
Das Silberblatt gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist - entgegen seines Namens - zweijährig. Ursprünglich in Südosteuropa beheimatet, ist diese Pflanze inzwischen auch bei uns in Mitteleuropa weit verbreitet. Schmetterlinge und Bienen besuchen sie gerne. Ihr Name leitet sich von dem silbrig-matten Glanz ihrer flachen Schötchen ab, der an den Glanz des Mondes erinnert.